swissemailing - Blog

Wed

09

Jun

2010

Online-Shop Studie 2010

Online-Shop Studie 2010 Online-Shop Studie 2010

SwissEmailing nahm ehrenamtlich als Supporter an der gross angelegten Studie der Carpathia Consulting GmbH, Zürich und der der interactive friends ag, Rorschach/Glattbrugg zum Thema E-Shops teil. Die Studie wählte 100 Schweizer Onlineshops aufgrund verschiedener Quellen aus, bewertet nach mehr als 100 Kriterien und dauerte von Januar bis April 2010.

 

Erstmals wurde in der Schweiz eine so grosse Anzahl an Shops nach einem strukturierten Kriterienkatalog bewertet. So finden sich in dieser Untersuchung über 10‘000 Werte zum Schweizer E-Commerce. swissEmailing wurde mit der Messung der Qualität der E-Korres-pondenz beauftragt. Reaktionszeit sowie Schreibstil und Inhalt der erhaltenen E-Mails wurden erfasst und ausgewertet.

Die Studie kann direkt auf http://www.onlineshopstudie.ch/studienbestellung.html bestellt werden.

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Sun

23

May

2010

CH-Suchportale im Check.

Februar, 2010

Wie verhalten sich heute die Suchportal-Anbieter? Womit locken sie den Web-Nutzer und was verlangen sie für einen "wertlosen" Link und Eintrag? Wir fragen nach bei:

 

help.ch

schweizer-portal.ch

chlink.ch

naturzentrum.ch

suche.ch

local.ch

search.ch

 

1. Wie hoch waren/sind die Investitionskosten des Portals?
2. Was sind die Unterhaltungskosten und wie hoch sind sie?
3. Auf welche Weise werben Sie um Einträge?
4. Was kostet ein (Such)Eintrag? Bitte nicht nur ein “ab”.
5. Wie werben Sie für sich selbst?
6. Wie wichtig erachten Sie lokale Suche? (gegenüber Google, Yahoo…)
7. Wie effizient wird lokale Suche genutzt?

 

 

Alle angeschriebenen Kontakte hatten fünf Tage Zeit um die gestellten Fragen zu beantworten oder zumindest mit einer kurzen Rückmeldung die Umfrage abzulehnen. uAwg.ch erachtet diese Zeitspanne als ausreichend und eine Reaktion als angebracht und höflich.

 

Verlauf

Auswahl der Suchportale erfolgte nach Ergebnissausgabe aus der Google-Suche nach “Schweizer Suchportalen”. Erstaunliches machte sich bereits am Beginn der Sichtung der einzelnen Anbieter.

 

1. "schweizer-portal.ch" verfügt laut eigener Darstellung über 1 Million Besucher im Monat und bietet kostenlose Einträge mit bis zu 15(!) Fotos an. Ausser einem Postfach bietet das Portal keine Kontaktmöglichkeit an. Das Portal verursachte beim Hinschauen Augenschmerzen und Übelkeit. Die Fragen konnten nicht zugestellt werden.

 

2. "chlink.ch" erinnert stark an einen Shop (ähnlich wie die EMRESTY-Portale) und wirkt auf den ersten Blick solide. Suche nach den im Portal abgelegten Informationen funktioniert, ist aber nicht optimal. Das Portal lädt private Homepage-Betreiber, Vereine und gemeinnützige Institutionen mit einem kostenlosen Eintrag. Mehr war bei dem Anbieter nicht zu erfahren, da weder eine Preisliste noch eine E-Mail Adresse vorhanden ! und das Kontaktformular schlichtweg nicht versenden wollte…

 

3. "naturzentrum.ch" verspricht im Header und auf allen Portalseiten "…mehr als nur eine Suche." Von der Idee zwar nicht übel und sehr speziell - Zitat: “den naturverbundenen Menschen und denen, die den Menschen als ganzheitlich oder auf natürliche Art und weise beraten, begleiten oder versorgen."

Für so viel Mensch und Natur möchte das Portal für einen Premium-Eintrag eine Jahrespauschale von chf 240. Zudem einmalige Erfassungskosten in Höhe von chf 100 und nur noch einen schlappen Fünfziger für die Aufschaltgebühr.

Alternativ wird ein Quick-Eintrag angeboten. Ohne Individuell-Text und Bild macht das ganze dann nur chf 120 pro Jahr. Chf 80 für die einmalige Erfassung (chf 20 günstiger gegenüber dem Premium-Eintrag, da Quick - hoffentlich aber trotzdem korrekt erfasst) und den bereits bekannten Fuffi für das Umlegen des Schalthebels - damit auch alles hübsch im Portal erscheint. Für mehr Informationen bietet das Portal eine Mail.

Ja. Wir wollten mehr Informationen. Doch leider kam das Mail wieder als unzustellbar zurück. Ist eben doch keine E-Mail. Wenigstens da hat man uns nicht angelogen.

 

4. "suche.ch" hat als Portal einen freundlichen Auftritt und viele hübsche Feauters um sich seine (des Portals) Willkommensseite individuell zu gestallten. Einträge beginnen bei chf 100. Mehr konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Man hat sich bei uns nicht gemeldet, pardon, auf unsere Anfrage nicht reagiert. Dafür nennt suche.ch eine beachtliche Anzahl an Domains sein Eigen. Das ist nicht verboten.

 

5. "help.ch" steht nach eigenen Angaben mit modernen und benutzerfreundlichen Suchtechnologien fest auf den Beinen. Anzahlmässig (wie auch immer das gemeint ist), ist das Portal die grösste Betreiberin von Internet-Suchmaschinen in der Schweiz. Das Unternehmensmotto lautet: "suchen und profitieren". Dem Wahnsinnsinformationsportal folgen schlussendlich weit über 1,5 Millionen Besucher.

Das Portal macht auch keinen Hehl daraus, dass es ein Monopol auf Wörter wie: "seriös" und "garantiert" besitzt. Wünschenswert wäre wenigstens einmal der Tausch dieser Beteuerungen gegen eine "unverbindliche" Preisempfehlung.

help.ch könnte Hilfe gut gebrauchen. Es benötigte stets erstaunlich lange bei den Ladezeiten von den unzähligen Portalseiten (ob das vielleicht mit der Unzahl an reg. Domains zusammen hängt?) und wirkt 2010 wie aus dem Jahr 1993. Auf die uAwg.ch Anfrage wurde nicht reagiert.

Wer sich bei Anbieter 1 bis 5 bewusst anmeldet und wissentlich Geld fliessen lässt, dem ist nicht zu helfen.

 

Aber, es geht auch anders - und dafür jetzt schon ein grosses Dankeschön.

 

6. " local.ch " zeigt was Such-Sache ist.

Suche kann zum Erlebnis werden. Suche kann Sinn machen. Das Portal verfügt über ein Such(t)-Potenzial, welches erst auf den zweiten Blick erkennbar wird. Das schadet aber nicht sondern sorgt für Höhepunkte und weckt Interesse und Konzentration. Es gefällt und unterhält. Und das es auch anders geht, zeigt local.ch und antwortet auf die Fragen von uAwg.ch.

Innert der ersten 24 Stunden nach Versand der Anfrage, erfolgt die Antwort. So muss es sein. Alles andere ist Mist und überholt. Zwar werden keine Angaben zu Investitions- und Unterhaltungskosten gemacht, bereitwillig jedoch alle anderen Fragen beantwortet.

 

3. Auf welche Weise werben Sie um Einträge?

- Wir haben verschiedene Datenlieferanten - die Inhalte im Telefonbuch bspw. haben wir von unserer Muttergesellschaft Swisscom Directories.

 

4. Was kostet ein (Such)Eintrag? Bitte nicht nur ein "ab".

- Ein Basiseintrag ist kostenlos.

*(uAwg.ch fand mühsam heraus: ab chf 650 (Starter), 1600 (Basis) und ab chf 4’300 für Premium-Einträge)

 

5. Wie werben Sie für sich selbst?

- Klassische Werbung - on- und offline sowie mittels Kooperationen mit anderen Medien.

 

6. Wie wichtig erachten Sie lokale Suche? (gegenüber Google, Yahoo…)

- Im Gegensatz zu Google oder Yahoo sind wir ein Dienst, der das Leben im persönlichen Umfeld organisieren hilft. Wir wollen Fragen beantworten wie: "wo kann ich auf dem Weg von meinem Arbeitsplatz zum nächsten Bahnhof nach 19h noch Lebensmittel einkaufen?" oder "in welchem Restaurant, das max. 30 Minuten mit ÖV erreichbar ist und einen Kinderspielplatz hat, ist heute Abend noch ein Tisch frei".

 

7. Wie effizient wird lokale Suche genutzt?

- Die Frage nach der Effizienz kann ich so nicht beantworten. Allerdings nutzen gemäss Net-Metrix über 2,3 Mio User (genau: Unique Clients) local.ch jeden Monat - oder rund 50% aller Internauten der Schweiz. Im Gegensatz zu herkömmlichen Searchengines suchen diese Nutzer nicht nach einer Website oder einem Inhalt einer Website sondern nach einem tatsächlich verfügbaren "Angebot" - wenn möglich noch in ihrem Umfeld.

 

7. " search.ch " versteht Kundendienstleistung wortwörtlich und antwortet noch am gleicht Tag (Sonntag) nach ca. sechs Stunden. Wir erhalten auf unsere Bitte hin, zu erfahren wo und wie man sich eintragen kann und wo eine allf. Preisliste zu finden sei, vier Links und die Information, dass Firmeneinträge kostenlos sind.

Der freundliche Korrespondenzpartner fügt noch an, dass alle weiteren Fragen weiter geleitet werden. Toll!

Leider erreichten uns nach sechs Tagen keine weiteren Antworten oder sonstige Stellungsnahme. Schade!

 

Fazit

Auch wenn die beiden letzten Such-Portale ein echtes Suchangebot dem Konsumenten bereit stellen, lässt sich ein Unmut über die schlechte Erreichbarkeit der Kosteninformation nicht leugnen.

Weshalb ist das eigentlich so? Weshalb kann nicht ein einfacher Preis-Link auf den Seiten angebracht werden?

*Wie im Fall von local.ch, wollten wir beim Verfassen der Ergebnisse dieser Recherche, die entsprechenden Links zu den (zu Beginn der Recherche irgendwo entdeckten) Preisen einstellen, doch gaben nach 15 Minuten entnervt auf.

Es fällt auf local.ch etwas schwierig und es wirkt auch undurchsichtig, umgehend zu überblicken und/oder zu trennen (oder eben das Angebot als ganzheitlich zu verstehen), was wem zu zahlen wäre, da das local.ch-Angebot mit Gelbe Seiten und dem Directoires-Angebot verwurstelt ist.

Auch search.ch - glänzt mit Mehrwert, jedoch nicht mit der unmittelbaren & konkreten Preisangabe. Auch da muss man suchen oder aber wissen wo, wie und was.

Für einen einfachen Webnutzer ist das alles unverständlich. Wie will da z.B. ein Handwerker, ein Malermeister, der vielleicht gerade ein Mal pro Woche seine E-Mails überprüft, verstehen, wie er sich anmelden bzw. für wie viel Geld er sich eintragen kann? Dabei spielt es keine Rolle ob er dann von dem kostenlosen oder einem kostenpflichtigen Eintrag profitieren möchte. Diese Portale müssten "idiotensicher" gestaltet werden und nicht etwa davon ausgehen, dass der einfacher Nutzer, ein Informatiker ist.

uAwg.ch empfiehlt local.ch und search.ch als CH-Suchhilfen. Sie sind nützlich und bieten mehr, als ein einfaches Finden von Webseiten.

 

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Thu

06

May

2010

Um Antwort wird gebeten - Mc & Co.

Oktober, 2009

Fakten

Ende März ‘09 versendeten wir (ein Freund und ich) an die drei grossen Systemgastronomie-Unternehmen unsere Online-Bewerbungsmappen. Zu dieser Zeit waren wir beide auf der Suche nach neuen Herausforderungen.

 

Vorgang

Das Online-Bewerbungsverfahren verläuft bei McDonald's, Burger King und Starbucks etwa gleich. Man meldet sich auf der Seite an, deponiert seine Bewerbungsunterlagen und wartet.

In der Zwischenzeit kann man seine Bewerbungsmappe anpassen, ergänzen, ändern und eventuell auch kommentarlos entfernen.

Nach etwa drei Wochen hatte ich keinen Nerv mehr zu warten. Keine Rückmeldung, keine Antwort - geschweige denn eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Ich löschte überall meine Angaben und verdrängte die schlechte Erfahrung. Mein Freund liess sein Bewerbungsdossier etwas länger “liegen”. Nach zwei Monaten gab er schlussendlich auf.

Wir bewarben uns beide auf unterschiedliche und freie (ausgeschriebene) Stellen im Kader-bereich der jeweiligen Unternehmen.

 

Nachgefragt

Vor wenigen Tagen habe ich, zwecks der angekündigten Messreihe auf uAwg.ch, diese Unternehmen erneut angeschrieben. Ich wollte wissen, weshalb es auf die Bewerbungen zu keiner Rückmeldung kam. Zusätzlich hatte ich in der Zwischenzeit besondere und weniger erfreuliche Erlebnisse bei Mc Donald's und Burger King. Auch dazu wollte ich von den Verantwortlichen eine Stellungsnahme haben.

 

Mc Donald's

  • Thema Job-Bewerbung: keine Antwort
  • Mein anderes Anliegen: schnelle Antwort (innerhalb drei Tage) und solide Lösung meiner Anfrage

Burger King

  • Thema Job-Bewerbung: keine Antwort
  • Mein anderes Anliegen: keine Antwort

Starbucks

  • Thema Job-Bewerbung: bereits nach einem Tag vorbildlich geantwortet.

Resultat & Fazit

Online-Bewerbungen (und nicht nur bei den hier aufgeführten Unternehmen) laufen meistens ins Leere. Man sollte sich diese Mühe und Zeit sparen und sich hauptsächlich via Stellen-vermittlungsbüros bewerben. Da ist ein Ansprechpartner, greifbar und anwesend. Zudem schenken Unternehmen dem Bewerber mehr Beachtung, welcher sich auf Empfehlung eines solchen Büros bewirbt. Ist ja eigentlich nichts neues - will einfach mal festgehalten werden. Diese Messreihe ist bestimmt alles andere als repräsentativ. Jedoch ergeht es vielen Arbeitssuchenden genau gleich wie mir (uns) damals. Es ist also bestimmt kein Einzelfall sondern fast schon das tägliche Geschäft. Das ist sehr schade.

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Tue

04

May

2010

Um Antwort wird gebeten - trustedshops.de, E-Shops.

02.10.2009

Auswahl

trustedshop.de - Synonym für E-buy-Vertrauen und ein Begriff für sicheres Einkaufen im Internet. Das Gütesiegel, getragen von beinahe 6’000 E-Shops. Deshalb auch wählten wir einen Viertel daraus für unsere Recherche. Es wurden hauptsächlich alle Empfänger aus der Top-Kategorie, nach Alphabet geordnet, und zusätzlich nach Zufallsprinzip ausgewählt. Zusammen ergab dies 1’433 Kontakte.

 

Ernüchterung

34 Emails kamen postwendend zurück. Nicht zustellbar. Ausserdem 135 automatische Empfangsbestätigungen (keine Wertung). Insgesamt erhielten wir 47 Antworten. 1'217 Kontakte schwiegen.

 

Vorgang

Für die dritte Recherche haben wir weit nach den Sternen gegriffen und sind ganz schön auf die Nase gefallen…

Alle Empfänger wurden via uAwg.ch E-Mail Konto angeschrieben. Sie erhielten eine konkrete Anfrage bezüglich ihrer Bearbeitungszeit einer durchschnittlichen E-Mail Anfrage. Reaktionen entpuppten sich als Mangelware.

Wir haben beim Provider nachgefragt, ob da vielleicht ein Problem mit unserem E-Mail Account sei, machten alle möglichen Verrenkungen herauszufinden ob auch jedes E-Mail versendet wurde, glichen unsere Listen ab, recherchierten weiter und brachten schlussendlich die nötigen Beweise dafür, dass alles korrekt versendet wurde. Für manche Dinge braucht man nicht nach komplizierten Erklärungen zu suchen sondern sie annehmen, so, wie sie eben sind.

Wir erhielten einfach innert 72h nach Versand von 1'217 E-Shops keine Rückmeldung. Punkt.

 

Erkauftes Vertrauen?

Das Angebot von trustedshop.de ist erste Klasse und führend im Bereich der E-Shop-Zertifizierung. Zudem kostet es auch etwas. Mindestens Euro 60 im Monat (!) darf ein E-Shop Betreiber für seine Vertrauenswürdigkeit hinblättern. Doch was nützt ein schönes Gütesiegel auf der Seite, wenn niemand dahinter seine Arbeit verrichtet? Unverständlich. Irgendwie wollen wir das doch nicht wahr haben und betrachten das Resultat mit Vorbehalt.

Auch wenn erfahrungsgemäss bei solchen Umfragen ein Respond bei 1 - 2% liegt - in unserem Fall sind es sogar 3.3%, ist dieses Ergebnis verheerend als das es wahr sein dürfte.

 

@24h

@48h

@72h

Total

in %

E-Shops 1'433

46

1

--

47

3.3

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Sat

01

May

2010

Um Antwort wird gebeten - Schweizer E-Shops.

Zweite Recherche vom 26.09.2009

 

Auswahl

Ausgewählt wurden die 100 nützlichsten E-Shops Schweiz 2009 laut den Testergebnissen der anthrazit.org. Diese E-Shops wurden deshalb gewählt, weil sie eine solide Referenzvorlage für die Recherche liefern.

 

Nicht ganz fehlerfrei

23 E-Shops wurden direkt über ihre Seite bzw. Kontaktformular angeschrieben. Davon wollte oder konnte ein Kontaktformular nicht (ver)senden - also kein Kontakt partout. Vier Anfragen konnten gespart werden, da die Anbieter bereits in der ersten Umfrage glänzend abschnitten. Drei Anbieter konnten nicht kontaktiert werden, da sie schlicht keine Kontaktmöglichkeit via E-Mail (!) anboten. Somit wurden ganze 70 Email-Anfragen über das uawg.ch E-Mail Konto losgeschickt.

 

Vorgang

Der Inhalt der E-Mail Anfrage war einfach gestrickt. Neben der durchaus ernst gemeinten Gratulation zur Leistung, bat ich die Korrespondenzpartner um die Bekanntgabe ihrer Bearbeitungsdauer einer durchschnittlichen E-Mail Anfrage. Keine irreführenden Texte, kein Versteckspiel.

Erschreckend musste ich feststellen, dass ebay.ch für nicht angemeldete Nutzer keine Kontaktmöglichkeit via E-Mail anbietet. Auch dell.ch - eine Marke die ich persönlich trotz der Weite des WWW als nah am Kunden empfinde, geizt mit einem einfachen Kontakt. Man muss da schon Kunde sein. Für alle anderen Neugierigen hält das Unternehmen wenigstens eine Telefonnummer bereit.

Und exsila.ch - meine Herren... Lediglich eine Pressestelle E-Mail als Anschrift. Was soll der gewöhnliche Konsument mit seinen Fragen machen? Sich an die Pressestelle wenden? Auch hier gilt wohl zuerst die persönliche Dateneingabe bevor man zum Kundenservice vorgelassen wird. Ich kann alle drei Fälle nicht nachvollziehen.

 

@24h

@48h

@72h

Total

in %

E-Shops 92

71

2

--

73

79.3

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Wed

28

Apr

2010

Erwachsen werden.

Wir haben unseren Lesern nicht zu viel versprochen. Seit heute steht das endgültige E-Mail Korrespondenz-/Referenzportal bereit.

Ja. Die Reise war nicht einfach aber lehrreich. Aus uawg.ch wurde EMRESTY und schlussendlich simpel: swissE-mailing. Wir sind gewachsen und erwachsen geworden.

Und das ist gut so.

Mit nun neun Sprachen kann der Wunsch nach weltumspannter Referenz der E-Mail Korrespondenzleistung verwirklicht werden. Wir freuen uns sehr darauf!

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Sat

24

Apr

2010

E-Mail Korrespondenzverhalten. uAwg-Recherche.

Unsere erste Recherche - damals noch unter dem Namen uawg.ch.

 

Von September bis November 2009 wurden insgesamt sechs Recherchen auf das E-Mail Korrespondenzverhalten unterschiedlicher Kontakte durchgeführt. Testergebnisse sind einzeln nachzulesen. Das Fazit war ernüchternd. Es bestätigt weitgehend meine Erfahrungswerte der letzten zehn Jahre zu Online-Korrespondenzträgheit. Dass dabei Kontakte aus Deutschland wesentlich schlechter als Schweizer Kontakte abschnitten, kann darauf zurück geführt werden, dass Deutsche Teilnehmer nur sehr wenig Interesse an einer Schweizer Umfrage hatten. (Dabei meint man doch, dass das Internet grenzenübergreifend sei). Grundsätzlich ist der Beweis erbracht worden - Teilnehmernationalität unabhängig, dass unaufgefordert zugestellte E-Mail Anfragen mehrheitlich im Nirgendwo landen.

 

02.09.2009

Um Antwort wird gebeten - Schweizer Unternehmen.

Angeschrieben wurden (Quelle: Wikipedia)

  1. 104 der 125 grössten Schweizer Unternehmen nach Umsatz 2008,
  2. 18 aus 20 der grössten Banken nach Bilanzsumme
  3. und 16 der 20 grössten Versicherungen nach Bruttoprämieneinnahmen des selben Jahres.

Keine Wertung - fehlende Anzahl

Bei den Unternehmen konnten aufgrund fehlerhafter Kontaktverbindung insgesamt sechs Anfragen nicht abgeschickt werden und 15 Unternehmen hatten keine E-Mail Adresse angegeben. Bei den Banken wurde in zwei Fällen keine Verbindung via E-Mail angeboten. Vier Versicherungsunternehmen "verweigerten" einen E-Mail Kontakt.

 

Vorgang

Die Kontaktherstellung erfolgte entweder direkt durch das vorhandene Kontaktformular auf der Seite des jeweiligen Korrespondenzpartners oder über das eigene E-Mail Konto. Die gesendete Anfrage wurde einfach gehalten und diente ausschliesslich meinem persönlichen Interesse. Auf diese Weise konnte ich nützliche Informationen zu Themen, welche mich interessieren, erhalten und gleichzeitig war es mir möglich die Reaktionszeit zu dokumentieren. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an alle Korrespondenzpartner.

 

Teilnehmer Feedback

  • "Es freut mich ausserordentlich, dass wir es mit einem für uns als selbstverständlich aufgefassten Service in die beste Ihrer Referenzkategorien geschafft haben."

 

  • "Vielen Dank für Ihre freundlichen Zeilen. Wir haben uns hier alle sehr gefreut! Gerne können Sie das Resultat publizieren."

 

  • "Wir danken Ihnen für Ihr Lob betreffend unserem Service. Den Eintrag in Ihrem Portal nehmen wir natürlich gerne an." 
  •  

 

@24h

@48h

@72h

Total

in %

Unternehmen 104 (125)

41

3

--

44

42.3

Banken 18 (20)

8

--

1

9

50

Versicherungen 16 (20)

7

2

--

9

56.25

Total 138 (165)

56

5

1

62

44.92

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Thu

25

Mar

2010

best of swiss web - no satisfaction!

best of swiss web 2010 best of swiss web 2010

Um es gleich vorweg zu sagen: Geld aus dem Fenster zu werfen und dabei zuzusehen wie es hinunter fällt, kann spannender sein als wenn man für die Teilnahme am “best of swiss web” zahlt. CHF 860.80.

 

Es hat damit überhaupt nichts zu tun, dass wir uns mit EMRESTY beworben und nicht mal auf die Auswahlliste geschafft haben. Ganz bestimmt nicht. Sicher - enttäuscht waren wir schon, dass die Jury das Thema der E-Korrespondenzleistung nicht als “bedeutend genug” erachtet hatte. Das war es aber schon mit unserem “Ärger”. Um so mehr fokussierte sich unsere Erwartung auf eine andere Genugtuung: auf das primitive Verhalten der in Aussicht gestellten Nahrungsaufnahme. Wir versprachen uns viel für die geleistete Summe.

 

Die einfache Anmeldung zu “best of swiss web“, in “nur” eine Kategorie, kostet schlappe CHF 860.80 (geschenkt!). Darin ist neben dem Honorar der Spezialisten für die Bewertung der eingereichten Projekte, auch noch der Eintritt für zwei Personen zur Gala-Veranstaltung (eine Gala sieht zwar etwas anders aus) inkl. eben einem 3-Gang Dinner.

 

Das Essen verdient es kaum erwähnt zu werden. Es war schlicht ein Witz. Der Service eine Enttäuschung und so etwas wie Gäste-Betreuung oder Socializing seitens der Veranstalter nicht vorhanden. Dafür gab es während der Veranstaltung ein lustiges Intermezzo von Giacobbo. Na toll!

 

Wenn ein Eventveranstalter, welcher Sponsoren wie u.a. Microsoft oder Acer stolz dem Teilnehmer auf der Veranstaltung aufs Auge drückt, und besseres Kantinen-Essen servieren lässt und sich das dann auch noch mit einem happigen Teilnahmehonorar vergolden lässt, dann kann etwas nicht stimmen. Entweder sind die Sponsoren geizig oder der Veranstalter gierig. Dumm ist der Teilnehmer. (Aber was macht man nicht alles aus Prestige).

 

Peinlich und gerade zu arrogant wirkte die Tatsache, dass keines der teilnehmenden Projekte, sich in der neugeschaffenen Wettbewerbs-Kategorie “Display Ad” für den ersten Platz qualifizieren konnte. Meine Herren Veranstalter - was für eine Schmach!

Begründet wurde diese Juryentscheidung damit, dass keines der Projekte die erforderte Punktezahl für den ersten Rang erreichte. Also lieber all den dreizehn Teilnehmern vor versammelten Mannschaft mitteilen, dass sie alle mittelmäßig sind, anstatt Gewinner zu küren und für Sympathien und Neuanmeldungen im nächsten Jahr zu sorgen! Wo bleibt hier der Marketing-Gedanke? Und überhaupt: solche Überheblichkeit begegnet einem nur sehr selten.

 

Schade ist auch, dass bei den Bewertungen eindeutig zuwenig auf junge Talente geachtet wurde. Grosse Unternehmen mit riesigen Investitionsvolumen sollten eine eigene Kategorie haben. Es ist ermüdend stets dieselben Gewinner vorgesetzt zu bekommen.

Eine Veranstaltung, die die Welt nicht braucht.

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Wed

10

Mar

2010

Frühjahrsputz

Die EMRESTY-Portale führen ab dem 1. März 2010 ihre Arbeit unter der Obhut der m. mächler GmbH fort.

Die bisherige Dienstleistung der uAwg.ch fliesst in das Angebot der EMRESTY-Portale. uAwg.ch bildet nun ausschliesslich einen Informationskanal (Blog) zum E-Korrespondenzverhalten. Die Geschäftsleitung der EMRESTY-Portale bleibt weiterhin unter Raphael Dudler bestehen.

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Sun

07

Feb

2010

Such mich - wenn du’s kannst!

Such mich Gesucht und gefunden?

Schwindel, Irrtum, Abzocke oder ein unmoralisches Angebot. So oder ähnlich könnte man pauschal die Angebote aller Suchportale bezeichnen. Ausgenommen die grossen wie Google oder Yahoo und dergleichen. Die Letzteren, wie aber auch alle anderen Suchmaschinen, sind eigentlich keine Suchmaschinen sondern Verzeichnisse, die alles was im Netz kreucht und fleucht einsammeln und dank einer Such-Eingabemaske dem Konsumenten ermöglichen, aufgelesenes wiederzugeben. Oder so ähnlich.

 

Bestimmt wäre ein pauschal Urteil zu einfach und schlussendlich auch falsch. Deshalb schaut sich uAwg.ch den einzelnen Dienstleister und seine Suchmaschinenangebote etwas genauer an. Doch um diese Aufgabe überhaupt angehen zu können, wollen wir zuerst unser Verständnis von Suchen & Finden definieren.

 

"Um eine Suche erfolgreich mit einem Fund abschliessen zu können, muss die gesuchte Sache existieren." Also im Fall von Web-Suchmaschinen, muss die zu findende Information bereits vorhanden sein. Die Suche wonach auch immer, das nicht existent ist, bringt logischerweise nichts als Ergebnis.

Demzufolge müssten sich alle Suchportale, Verzeichnisse oder z.B. Verzeichnisse mit Suchfunktion nennen.

Da wir keine Umfrage bei den Web-Nutzern durchgeführt haben, noch versuchten allfällige Studien für diese Recherche heranzuziehen, ist diese Recherche rein hypothetisch und durch eigene Erfahrungen bereichert.

 

Hypothetisches Vorgehen

Wie geht ein durchschnittlicher Web-Nutzer vor, wenn er im Web sucht?

In den meisten Fällen wird er wohl Google oder einen anderen grossen und allumfassenden Verzeichnisanbieter heranziehen. Zwar wird das Ergebnis selten den gewünschten Fund bringen, doch kommt der Web-Suchende seiner Suche zweifelsohne näher. Aus den gelieferten Informationen heraus, gelangt der Web-Nutzer im Normalfall binnen weniger Klicks zum Ziel. Kostenlos.

 

Nun stellt sich uAwg.ch die Frage, wozu denn lokale Verzeichnisdienste - pardon, Suchmaschinen denn nun gut sind.

Wenn ich einen Malermeister aus z.B. Zürich suche, verwende ich dafür die Google-Suche und gebe ein: "Malermeister Zürich".

Noch nie habe ich ein anderes Verzeichnis bemüht um die nötigen Informationen anzuzeigen. Weshalb eigentlich?

Aus Bequemlichkeit wahrscheinlich. Zudem waren die Ergebnisse stets befriedigend und gaben keinen Anlass um die Suche anders anzugehen.

 

Schlaumeier

Noch vor zehn Jahren plapperten ungefragt Schlauberger am Stammtisch, man müsse eine Webseite haben - unbedingt! Sonst verliere man den Anschluss - woran auch immer…

Viele Metzgermeister, Maler und Gebäudereiniger rannten los und liessen sich für teueres Geld einen Internetauftritt erstellen. Oder aber, das Geschäft wurde gerade am Stammtisch besiegelt. Ein gutes Geschäft für die eine, schlaue Seite des Tisches.

Ernüchterung und Unverständnis machten sich schnell breit, als die fleissigen und profitorientierten Kleinunternehmer feststellen mussten, dass nach sechs Monaten keine Auftragsverbesserung zustande kam. Das Netz schien sie übergangen zu haben. Sauerei!

 

Nächster Clou

Andere (oder vielleicht aber die gleichen) Schlauberger betraten die Bühne und erklärten allwissend weshalb keine neuen Aufträge erfolgt sind und auch nicht erfolgen können.

 

"Man findet dich nicht! Kannst du dir überhaupt vorstellen wie viele Millionen Seiten im Internet vorhanden sind? Wie will man ausgerechnet dich finden? Du musst dich in einem Suchportal eintragen! Schau, dein direkter Konkurrent ist auch schon da und macht Umsätze! Und du? Was willst du tun?

Schau, ich habe ein Angebot für dich. Bla, bla, bla.

Ein bisschen Farbe zum Eintrag, damit man dich besser findet: chf 500, bla, bla, bla. Etwas dickere Schrift - na, sonst wird man dich noch übersehen, bla, bla. Macht zusätzlich chf 300. Ach, ein direkter Link auf deine Webseite? Ja klar, das geht, bla, bla, bla, chf 500. Und die E-Mail Adresse? Sicher! Für chf 250 trage ich sie dir ein, bla, bla. Zusammen chf 3650 im Jahr ohne MwSt. Ja ja, keine Sorge. Die Rechnung kommt jährlich. Alles klar. Servus!"

Das ist kein Märchen. Und: das gibt es noch heute - ungelogen.

 

Wie verhalten sich heute die Suchportal-Anbieter? Womit locken sie den Web-Nutzer und was verlangen sie für einen wertlosen Link und Eintrag? Wir fragen nach bei:

 

help.ch

schweizer-portal.ch

chlink.ch

naturzentrum.ch

suche.ch

local.ch

search.ch

 

1. Wie hoch waren/sind die Investitionskosten des Portals?

2. Was sind die Unterhaltungskosten und wie hoch sind sie?

3. Auf welche Weise werben Sie um Einträge?

4. Was kostet ein (Such)Eintrag? Bitte nicht nur ein "ab".

5. Wie werben Sie für sich selbst?

6. Wie wichtig erachten Sie lokale Suche? (gegenüber Google, Yahoo…)

7. Wie effizient wird lokale Suche genutzt?

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Sun

07

Feb

2010

Das aktuelle @-Referenzzeichen.

@-Referenzzeichen inklusive swissE-mailing

Wir freuen uns sehr, das neue @-Referenzzeichen präsentieren zu dürfen. Der Anstoss dazu gaben uns viele Meldungen und Zuschriften aus dem Ausland. Man möchte das “swiss made” unserer Dienstleistung nicht nur im Inhalt verstanden wissen, sondern mag es auch auf dem Etikett zeigen.

 

Da haben wir nichts einzuwenden und entsprechen gerne den Wünschen der Kunden.

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Sat

16

Jan

2010

Limitierte Freundaschaftenanzahl

faceing facebook & XING

Um im Angebot des Internets nicht gänzlich unter zu gehen, muss man, wenn man den meisten “E-Business-Spezialisten & Berater” Glauben schenken darf, twittern und facebooken. Und überhaupt sollte man so ziemlich jedes gut frequentierte Sozial-Portal für sich einspannen, Kontakte knüpfen, möglichst jedem mitteilen, was man macht… “Seien Sie beweglich. Kommunizieren Sie ordentlich und halten Sie die Welt auf dem Laufenden. Bringen Sie sich ein…” Gut. Das will ich tun und nehme dazu als praktisches Beispiel die uAwg.ch-Dienstleistung. Diese Recherche brachte neben der eigentlichen Arbeit, lauter Überraschungsmomente mit sich. War so nicht geplant. 

 

facebook & Xing

Obwohl ich mich schon seit Jahren auf facebook bewege, konnte ich bis jetzt dem Netzwerk keine Vorteile (auch keine Nachteile) abgewinnen. Weder geschäftlich noch privat. Der wahre Sinn eines solchen Portals ist mir bis heute verborgen geblieben. Ich verstehe es vielleicht in etwa so: dabei sein um dabei zu sein.

Etwas anders verhält es sich mit dem Netzwerk “Xing”. Scheint für geschäftliche Kontakte von Bedeutung zu sein. Also nichts wie hin!

 

Jeder braucht Freunde

Es macht durchaus Sinn - wenn man kein Einsiedler ist und z.B. Angebote vorzuweisen hat oder einfach sozial umtriebig ist, möglichst viele Freunde bzw. Bekanntschaften zu schliessen. Man muss auch logischerweise für den Käse, den man z.B. auf facebook verbreitet, über die dazugehörenden Leser verfügen. Also Kontakte suchen und knüpfen. Aber wie? Einfach wildfremde Menschen mit einer Kontaktanfrage behelligen? Ja. Was sonst?

 

Auf Facebook kann ich etwa 20 Freundschaften zählen. Eindeutig zu wenig um für die notwendige Aufmerksamkeit meines Projektes zu sorgen. Als erstes habe ich mir also die Kontakte meiner Kontakte angesehen und musste schnell feststellen, dass da ein beachtlicher Anteil an bekannten Verknüpfungen vorhanden ist. So dann, Kontaktanfragen versenden und hoffen, dass man sich an mich erinnert.

Es kann zudem nicht schaden einen Blick über den Tellerrand zu wagen. “Noch” ganz fremde Kontakte könnten sich als wahre Schätze entpuppen. Interessante Menschen, welche aussergewöhnliche News verbreiten, kurios und spannend zugleich (Menschen und News).

 

Messung

Klarstellung: Auch wenn diese Recherche ein eindeutiges Ziel verfolgt, wurde der Hergang wohlüberlegt. Eine besonders wichtige Komponente spielen dabei die hergestellten Kontakte. Sie wurden bewusst ausgesucht. Dass sie als Statistik in die Recherche eingehen, ist eigentlich zweitrangig.

Die Vorbereitung hat mehrere Tage gedauert. Es macht wenig Sinn (für mich), Kontaktanfragen ins Blaue zu versenden. Nach 448 (!) gemerkten Personen folgte der technische Aufwand der Freundschaftsanfrage.

 

Die erste Überraschung

Eine Freundschaftsanfrage konnte nicht durchgeführt werden. Stattdessen diese Meldung:

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Sun

10

Jan

2010

Spreu & Weizen.

Ja/Nein Prinzip Kein Anschluss / Anschluss

Bestimmt wird der Tag kommen, an dem verschwiegene und gesättigte E-Mail Korrespondenz-partner zu einer aussterbenden Klasse angehören werden. Davon bin ich fest überzeugt. Genau gleich, wie in der realen Geschäftswelt das Ladensterben täglich an kundenservicefreien Orten ihren Lauf nimmt. Das Netz, weil anonym(er) wiegt schreibfaule Korrespondenzpartner in eine gefährliche Sicherheit. Dessen sollten sie sich aber bewusst sein. Der Tag wird kommen, an dem jede SPAM E-Mail herzlich entgegen genommen wird bevor der Stecker zu ziehen ist. Darauf schliesse ich sogar Wetten ab.

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Sun

10

Jan

2010

LEERE.

there is nothing Verstehe das wer will...

…Stets auf der Suche nach lohnenswerten Kontakten, inspirierenden Webseiten, Dienstleistungen, Angeboten und Überraschungen im Netz, werde ich mir dessen immer wieder bewusst, dass ausser den vielen Links, Bildchen, Sprüchen und buntem Geblinke, was mir entgegen leuchtet, sich nichts dahinter verbirgt. Bin ich ein verdammter Pessimist? Will ich alles schlecht reden? Nein. Entschieden ein Nein zu den beiden selbst gestellten Fragen!

 

Den Monolog fortzuführen missfällt mir auch. Deshalb - als einfacher Internetnutzer und Konsument hier die Frage: Was ist die Motivation der vielen Online-Anbieter “Dinge” ins Netz

zu stellen und sich anschliessend selbst zu überlassen? Weshalb gibt es keine Antworten auf konkrete Anfragen? Was ist los? Was ist los da draussen? uAwg.ch an Erde - bitte kommen.

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Tue

05

Jan

2010

svɪse:maɪʔɪŋ

Wenn wir über ausgezeichnete E-Mail Korrespondenz sprechen, nennen wir sie beim Namen und sprechen von swissE-mailing (svɪse:maɪʔɪŋ).

Ein Garant für:

  1. Hohe Response-Rate
  2. Schnelle Reaktion <24 h
  3. Zertifiziert
  4. SPAM frei
swisse-mailing, swissemailing swissE-mailing
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Fri

01

Jan

2009

As E-Mail goes by...

Martini Cocktailglas Schöne Schale, ohne Inhalt. So oft im Netz anzutreffen...

Es ist erst etwa ein halbes Jahr her, da ich keine Lust mehr darauf hatte, mich weiterhin auf ignorante Online-Anbieter einzulassen und gewillt war etwas gegen diesen Missstand im Netz zu unternehmen.

Vielleicht hätte ich die Idee von einer Klassifizierung des E-Mail Korrespondenzverhaltens wieder verworfen, wäre meine Wunschdomain zum Thema bereits besetzt gewesen. Wem auch immer sei Dank, war aber die Domain uawg.ch noch nicht belagert…

 

Der erste Projektkontakt mit der Öffentlichkeit fand Ende August ‘09 an der Schweizer Fachmesse für Marketing, Kommunikation, Event und Promotion (emex) in Zürich, Örlikon statt.

Der erste "Mensch" - also ganz reale Begegnung, vis a vis im Gespräch, dem ich mein Projekt unterbreitete, wurde gleichzeitig auch der erste Teilnehmer der uawg.ch (später EMRESTY.ch).

Heute bin ich Herrn Thomas Lang von der Carpathia Consulting GmbH dafür auch dankbar, dass ausgerechnet er den ersten Anstoss einer doch hoffentlich erfolgreichen Projekt-Reise gemacht hat. Seine Tipps halfen dem Projekt die korrekte Richtung einzuschlagen. Es hat sich bewährt.

 

Weniger Freude herrschte nach den uAwg-Recherchen. Ein Fiasko und ein Armutszeugnis der Online-Anbieter durch und durch. Am härtesten traf es die durch das Gütesiegel "trusted-Shops" zertifizierten E-Shops. In Bezug auf ihre Korrespondenzleistung (Neukundengewinnung, Anstand, Manieren…) erwiesen sie sich als wenig glaubwürdig und unbrauchbar.

Auch etwas seltsam verhält es sich mit den über 200 ausgezeichneten Teilnehmern der uAwg-Recherche (CH / D). Gerade eine handvoll hat die freiwillige Regel der Portalaufnahme befolgt und (hoffentlich) mit Stolz Ihr @-Referenzzeichen auf ihre Seite eingebunden. Dabei bedankten sich fast alle für die Auszeichnung. Sie jedoch anzunehmen, scheint wenig "lukrativ" zu sein. Schade.

 

Bei den Recherchen schnitten am besten Schweizer Versicherungen und ein paar "kleinere" Schweizer Banken ab. Blogbetreiber waren sowohl überaus freundlich und beantworteten auch "intime" Fragen wie aber auch äusserst primitiv und daneben in ihren Reaktionen.

 

Zusammengefasst kann ich festhalten, dass obwohl von vielen Seiten schlechte E-Mail Korrespondenzleistung angeprangert und praktiziert wird, Bewegung nur langsam in die Sache zu kommen scheint. Interessanterweise haben osteuropäische Länder, Südamerika und Länder aus dem Asiatischen Raum grosses Interesse an der Zertifizierung der E-Mail Korrespondenzleistung angemeldet.

Vielleicht ist die westliche Welt in diesen Fragen bereits überfordert oder einfach arrogant genug und pfeift schlussendlich auf das was sie permanent zu versprechen versucht: Kundenservice wird bei uns GROSS geschrieben.

 

Wenn von zehn E-Mail Anfragen etwas mehr als gerade mal Eine beantwortet wird, stellt sich die Frage nach dem "Wo ist bitte schön der Kundenservice?"

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Thu

31

Dec

2009

Raus mit der E-Mail!

Schicke E-Mail Endjahres-Putz, jetzt!

E-Mail marsch!

Heute, Donnerstag 31. Dezember bis um Mitternacht gilt:

Die ersten drei E-Mail Kontakte, welche sich via Kontaktformular bei uAwg.ch melden, erhalten für das neue Jahr 2010 einen kostenlosen Eintrag, inklusive aller Zusatzeinträge, auf EMRESTY.ch oder EMRESTY.de. Geschenkt!

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Wed

30

Dec

2009

Manieren.

Goldfisch mit Manieren. Goldfisch mit Manieren.

"Diese Goldfische haben Manieren" - so ähnlich heisst es in einer Anfangsszene des Films "Jerry Maguire - Spiel des Lebens", mit Tom Cruise.

Genau diese Eigenschaft der Online-Kontakte wird das Hauptthema der uAwg-Recherche im neuen Jahr sein.

Mit oder ohne Manieren?

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Tue

29

Dec

2009

Alt wie die Welt.

Mund mit Pflaster, no E-Mail E-Mail Respond gleich Null.

Wahrscheinlich wurde Ignoranz (das grosse Schweigen) bereits in der ersten Sekunde der Weltentstehung, inklusive mitgeliefert.

 

Ich bin auf einen Beitrag (Quelle: pr-inside.com) aus dem Jahr 2005 von Ernst Probst, Verleger aus Deutschland, gestossen und musste einwenig schmunzeln, wie sich doch das Thema der Korrespondenzverweigerung durch alle “Epochen” kontinuierlich fortsetzt. Interessante und nützliche Medieninfos finden sich ausserdem in seinem Blog.

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Mon

28

Dec

2009

Wildwuchs

Bestimmt ist es Ihnen auch schon mal passiert: Sie suchen nach einer freien Domain und merken schnell, dass Ihre Wunschdomain bereits registriert ist. Vielleicht aus Neugier suchen Sie die bereits belegte Zieladresse auf und stellen fest, dass da eine plumpe Baustelle/Platzhalter sich befindet oder die Seite erst gar nicht angezeigt werden kann.

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Thu

24

Dec

2009

Deutlich kommuniziert.

The Bed Club

Diese etwas aussergewöhnliche Wandaufschrift beim Eingang zu einem der angesagtesten Clubs in Bangkok hat meine Aufmerksamkeit erregt und braucht, denke ich, nicht weiter kommentiert werden.

But: als "a place to be" taugt die Location nur bedingt. Und um den Anglizismen treu zu bleiben - not bad aber hip ist was anderes.

Eindrucksvolle Fassade mit durchschnittlichem Inhalt aber eben einer unmissverständlichen Kommunikation.

 

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Wed

23

Dec

2009

Es ist vollbracht.

Wir freuen uns sehr darüber, das neue Jahr mit beiden EMRESTY- Portalen beginnen zu können. Für den Januar ‘10 haben wir verschiedene Werbekampagnen angesetzt. Vielleicht sieht man sich so wieder.

Nun aber genug der Selbstbeweihräucherung - wir widmen uns jetzt dem Tagesgeschäft: der E-Korrespondenz! Dazu schon mal ein interessanter Artikel aus der NZZ.

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Wed

25

Nov

2009

Umzug!

Ab sofort bieten wir allen Interessenten aus der Schweiz unseren neuen Web-Auftritt an. Bequeme und schnelle Anmeldung, erweiterte Zusatzeinträge und vor allem eine zeitgemässe Suche nach bereits eingetragenen E-Korrespondenzpartnern zeichnen das emresty.ch-Portal aus.

Bestehende Teilnehmer werden bis zum Monatsende November ‘09 ins neue Portal übernommen. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns.

 

Der Umzug war erst für das nächste Jahr geplant.

Verschiedene Umstände führten aber dazu, dass wir alles etwas zügiger gestalten können und müssen.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen, ein neues Kapitel der uawg.ch jetzt schon beginnen zu können!

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Sat

07

Nov

2009

Wir tun's!

Es ist definitiv: wir gehen einen Schritt weiter.

Am Montag geht EMRESTY.de online. Damit kann allen Interessenten aus Deutschland ein eigenständiges Referenzportal zur Verfügung gestellt werden. Deutsche Teilnehmer, welche bereits auf EMRESTY.ch vertreten sind, werden entsprechend transferiert.

 

Es liegen erst drei Monate hinter mir, da ich mich dazu entschlossen habe etwas gegen die unangenehme Stille der E-Korrespondenz im Netz zu unternehmen. Drei spannende, arbeitsintensive aber auch sehr produktive Monate. Aus einer simplen Idee (mehr aus einer Aufregung heraus) entsteht nun eine nützliche Referenzplattform für elektronisches Kommunikationsverhalten.

 

In den letzten Wochen habe ich über 1’800 Kontakte angeschrieben und erhielt 230 Antworten. Daraus eine Handvoll Beleidigungen und ein “Verstehe nicht was das ist”. Gute 95% der kultivierten Korrespondenzpartner hatten nichts gegen einen Eintrag einzuwenden. Diese Teilnehmer behalten ihren Referenzeintrag - so lange sie es mögen, kostenlos.

Zum Referenzeintrag kam neu ein Sucheintrag hinzu. Teilnehmer können sich somit entscheiden in wie weit sie EMRESTY für ihre Werbezwecke nutzen möchten.

Ein Eintrag für 36 Monate lockt zudem mit tiefen Gebühren. Anders als bei vielen Sucheintrag-Anbietern, halten wir unsere Gebühren grundsätzlich tief. Einträge auf EMRESTY sind nicht nur käuflich. Der Eintrag setzt eine wichtige Komponente voraus: die eigene Korrespondenzkultur - und die ist unbezahlbar. Nicht wahr? 

 

Zur Zeit werden uAwg-Recherchen für das Jahr 2010 vorbereitet. Weitere Länder stehen auch auf der To-do-Liste und wollen bedient werden. Die Arbeit geht uns also nicht aus.

Ihnen, verehrte Leser, wünsche ich gute Unterhaltung und erfolgreiche Korrespondenz.

 

R. Dudler

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Thu

05

Nov

2009

Aus uAwg wird EMRESTY.

Der 5. November 2009 ist ein wichtiger Tag für uawg.ch.

Wir haben dem Referenzportal eine rechtliche Form und einen neuen Namen bzw. eine international ausgerichtete Bezeichnung gegeben. Gleichzeitig wurde die Internet-präsenz neu gestaltet und das Angebot angepasst und bereinigt.
Im Augenblick arbeiten wir an der Fertigstellung der Deutschen uawg-Plattform - ich meine, der EMRESTY-DEUTSCHLAND. Weitere Informationen zum Ausbau der neu-

geschaffenen Suchfunktion im Internet, folgen demnächst.

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Wed

21

Oct

2009

Du & ich.

u.A.w.g. 6 soll eine kurze Verschnaufpause in der uawg.ch-Recherchereihe sein.

"Kleine", private Anbieter von Dienstleistungen oder Waren, Vereine und einfache Webseitenbetreiber werden zur wünschenswerten Korrespondenzleistung befragt. Ganz im Sinn von uawg.ch: Alle sind angesprochen.

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Sat

17

Oct

2009

u.A.w.g. 5 informativ genug!

Die fünfte Umfrage hat gezeigt, dass mehr als die Hälfte der Blogger schon mal etwas ohne Erlaubnis des Eigentümers im Blog veröffentlicht hat. Dies, so die Antworten, geschah aber zu Beginn der Bloggerkariere. Aus vielleicht Unwissenheit oder Bequemlichkeit. Mit dem Erfolg des Blogs und der steigenden Popularität, mussten auch Fragen zu Copyright beachtet werden. Ich finde das “normal”, menschlich und auch nachvollziehbar. Nur einem kleinen Teil der Befragten, sind Eigentumsrechte weiterhin “egal”. Gefährlich!

 

Erstaunlicher finde ich die Aussagen zu der dritten Frage, nach dem Sinn des Bloggens. Nur sehr wenige gaben an, dadurch ein Tagebuch zu führen. An erster Stelle ginge es um den Spass und Freude an der schnellen und öffentlich zugänglichen Mitteilung. Sicher ist das auch eine Form von Tagebuch, jedoch nicht explizit.

 

Die Beteiligung an der Umfrage selbst war nicht so rosig. Leider.

Ich erhielt noch weitere Reaktionen... könnte also die Erfolgsquote der Umfrage etwas aufbessern. Leider haben mir diese Blogger strikt untersagt, sowohl die Reaktionszeit irgend wie zu bewerten/messen als auch die eigentlich informativen Antworten für die Umfrage zu verwenden, noch überhaupt irgendeinen Eintrag vorzunehmen. Sie wollen nirgends erscheinen. Sie wollen unerkannt bleiben und sie pfeifen darauf, was ich so den lieben Tag treibe.

Diesem Wunsch beuge ich mich. Selbstverständlich.

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Wed

14

Oct

2009

Schnelle Burger - lange Leitung

Die vierte Messreihe habe ich heute beendet. Mag nicht mehr (über eine Woche) länger warten bis ich vielleicht doch noch eine Rückmeldung erhalte…

Teilweise schnelle Reaktion der Korrespondenzpartner - doch trotzdem unbefriedigend das Ganze.

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Mon

12

Oct

2009

u.A.w.g. 5 holt aus!

Ich hätte niemals gedacht, dass die fünfte Messreihe derartig spannend und abwechslungsreich ausfallen würde. Dieses mal sind Blogs das Thema.

Nun wird nicht nur die Reaktionszeit der E-Korrespondenzpartner gemessen sondern auch die inhaltliche Qualität der Antworten auf gesendete Emailanfrage. Wunderbar detailreich und informativ sind die Antworten. Erste Klasse!

 

Mit der fünften Messreihe möchte ich aber nicht nur nützliche Informationen beschaffen sondern gleichzeitig einen Einblick in die kommende uawg.ch-Recherchequalität für das Jahr 2010 gewähren.

Und die schweigenden Rinder bekommen noch diese Woche ihr Fett weg.

(Darf ich das so schreiben? Will ja niemanden beleidigen.)

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Mon

12

Oct

2009

Das Schweigen der Rinder.

Es ist mir lieber, jemand regt sich über Emailanfragen auf und reagiert entsprechend. Schlimmer sind die Kommunikationsverweigerer. Ich habe für die aktuelle Recherche u.A.w.g. 4, die enttäuschende One-way-Korrespondenz hervorgeholt. Das Datum reicht bis zum April ’09. Nochmals nachgefragt und so wie es aussieht, erneut enttäuscht. Resultate der aktuellen Messreihe folgen demnächst. Wie lange darf man denn auf eine Emailanfrage warten? Meine Herren!

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Wed

07

Oct

2009

Unia ist vollzählig.

Während wir gemütlich die Korrespondenz zu u.A.w.g. 4 mitgestalten und verfolgen, bleibt etwas Zeit um den alten Emailordner hervor zu holen. Reliquien aus vergangenen Zeiten… hier ein Auszug:

 

Betreff: Arbeiten für Unia Von: raphael.dudler@gastropatrol.org Datum: Fr, 13.03.2009, 03:03 An: zuerich-schaffhausen@unia.ch Priorität: Normal

 

"Sehr geehrte Damen und Herren ich heisse Raphael Dudler und beabsichtige schon seit längerem meine Arbeitskraft der Gewerkschaft zu Verfügung zu stellen. Ich war vor zwei Tagen auf der Hauptseite von Unia und wollte mich darüber informieren ob und was die Gewerkschaft in Sachen Lidl und seiner Mindestlohnproblematik zu unternehmen gedenkt. Stattdessen habe ich ein interessantes Job-Inserat gefunden: GewerkschaftssekretärIn (80%) für die Dienstleistungsbranchen: Gastro und Verkauf Grundsätzlich ist dieser Stellenbeschrieb wie massgeschneidert für mich bis auf ein Manko - ich spreche weder italienisch noch serbokroatisch. Sollten Sie in der nächsten Zeit eine ähnliche Stelle anbieten und bereits mit der deutschen Sprache des Bewerbers zufrieden sein, bin ich der Richtige….

….Ich habe während meiner Tätigkeit in der Gastronomie viele Erfahrungen sammeln können. Besonders in Sachen L-GAV….

….Deshalb bin ich nicht abgeneigt…

….mehr als daran interessiert, meine Fähigkeiten...

....Für ein persönliches Gespräch stehe ich Ihnen jederzeit sehr gerne zur Verfügung und würde mich darüber freuen….

….Freundliche Grüsse Raphael Dudler GastroPatrol besser ausgehen - besser arbeiten www.gastropatrol.org"

Wer daran glaubt, dass ich eine Antwort bekam, der glaubt an den Weihnachtsmann.

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Sat

03

Oct

2009

Email satt!

Uns erreichen viele Reaktionen zu der dritten Messreihe. Es wird versucht zu begründen, weshalb das Resultat so miserabel ausgefallen ist.

Zurecht.

 

Man sollte sich trotzdem die Frage gefallen lassen, weshalb diejenigen, die uns mit konstruktiven Ratschlägen bereichern, auf unsere Anfrage haben antworten können.

Sie ignorierten unsere Anfrage schlichtweg nicht!

 

Und die Anderen? Sie wollten von uns nichts wissen.

Zu Unrecht.

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Fri

02

Oct

2009

Oh, das ist aber nicht viel.

Und? Wie fühlt man sich jetzt? Eintausendvierhundertdreiunddreissig Emails versendet.

 

Wunde Finger.

Etwas müde Augen.

Wenig Schlaf.

Viel Kaffee.

Eigentlich fällt mir dazu nichts ein.

 

Die Spekulation war doch, dass sich etwa ein Tausend der angeschriebenen E-Shops für einen Eintrag entscheiden werden. Zwei Drittel also. Es wurden aber Drei und ein Drittel Prozent daraus. Wieso?

 

Ich weiss es nicht.

 

Ist alles ordentlich gemacht worden?

 

Ja.

 

Vielleicht landeten hunderte von Emails im Spamordner der Angeschriebenen?

 

Interessiert mich nicht.

 

Meinst du, man sollte ab und an den Spamordner checken?

 

Keine Meinung.

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Sun

27

Sep

2009

REMO

Ein Vorschlag von uns, wie man sich unerwünschten Emailanfragen entziehen könnte ohne den Korrespondenzpartner im Regen stehen zu lassen.

Schreib auf Deinem Kontaktformular “REMO” für: relevant e-mail only. Vier Buchstaben gegen ungeliebte Emailanfragen.

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Sat

26

Sep

2009

Sehr gute Leistung.

Wie versprochen präsentiert uawg.ch allen Interessenten seit Samstag 26. September, 04.00 Uhr (zum Frühstück) Resultate der zweiten Mess-Runde.

Im Ganzen haben die 100 nützlichsten E-Shops der Schweiz 2009 (laut anthrazit.org) hervorragende Leistungen erzielt. Fast 80% der angeschriebenen E-Shops lieferten Antworten in der doch so wünschenswerten Zeit. Bravo!

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Wed

23

Sep

2009

Ganz nach meinem Geschmack!

Der zweite Testlauf verspricht ein voller Erfolg zu werden.

Ich habe mir laut anthrazit.org, die nützlichsten ein Hundert E-Shops der Schweiz 2009 zur Brust genommen. Bitte, enttäuscht mich nicht.

Ich habe mit mir selbst gewettet, dass mindestens Dreiviertel der Einhundert E-Shops meine einfache Anfrage beantworten werden. Es schaut guuut aus. Resultate folgen am Freitagabend bzw. am Samstag.

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Thu

03

Sep

2009

Auffällig

Was ich mir überhaupt nicht erklären kann, sind die konstant verschwiegenen Korrespondenzpartner. Führend darin sind die Medien-Kontaktstellen. Man könnte doch tatsächlich meinen, dass Zeitungen, Fernsehen und Radio von Maschinen geleitet werden. Roboter, welche nicht fähig sind intuitiv zu handeln und rigoros Kontaktversuche wie im Flug abwehren. Dabei leben sie doch von Informationen. Wirklich weltbewegendes oder banales kann ich zumindest nicht liefern. Wahrscheinlich liegt es daran. Ist halt schon schwer mittelmässig zu sein.

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Wed

02

Sep

2009

Die Hälfte für die ganze Wahrheit.

Die erste bewusste Dokumentation von Reaktionszeit für Email-Korrespondenz der grössten Schweizer Unternehmen ist abgeschlossen. Gemessen dabei wurde die Dauer bis zur Antwort auf eine gewöhnliche Anfrage / Kontaktaufnahme. Zusammengefasst ergibt sich ein eindeutiges Bild der E-Korrespondenzlandschaft in Sachen Zeitmanagement. Beinahe die Hälfte aller Anfragen wurde in der zu erwartenden Zeit bearbeitet. Die andere Hälfte beissen die Hunde.

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Fri

28

Aug

2009

Der erste Testlauf.

125 der grössten Schweizer Unternehmen, 25 Grossbanken und gleich viele Krankenkassen stehen auf dem Prüfstand. Zu meiner grossen Überraschung haben bereits innert der ersten sechs Stunden 24 Unternehmen auf eine durchschnittliche Anfrage reagiert. Das macht Mut. Nächste Woche, am (Dienstag) korr. Mittwoch, können bereits alle Resultate veröffentlicht werden. So wären 72 Stunden als Reaktionsfrist verstrichen inkl. zweier Extratage, dem Samstag und Sonntag, welche aber bei der Zeitmessung nicht zählen.

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Wed

19

Aug

2009

Mehr Länder - mehr Sprachen.

Es gibt keinen Grund, der dagegen sprechen könnte, die Dienstleistung der uawg.ch nicht im Ausland anzubieten. Deshalb steht dem Eintrag für Interessnten aus Deutschland und Österreich (da uawg.ch z.Z. nur in Deutsch verfügbar ist) ab heute nichts im Weg sich der Datenbank anzuschliessen. Zusätzlich wird die Plattform noch ins Englische übersetzt. Das macht Freude!  

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Tue

18

Aug

2009

Der el. Brief

Wir dürfen davon ausgehen, das Mitte 2009 der elektronische Brief äquivalent zu einem Papierschreiben inkl. Postmarke- und Stempel ist. Weshalb nun ein Email-Schreiben anders als ein Papierschreiben durch den Empfänger behandelt wird, bleibt wohl ein Geheimnis.

uawg.ch möchte sich aber nicht mit Geheimnissen befassen sondern stellt klare Forderung an alle Email-Empfänger: Liest und beantwortet bitte diese Schriftstücke!

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